Alles begann damit, dass ich auf der Rückseite einer alten Fotografie den Namen eines französischen Ortes las. So oder ähnlich beginnen Erzählungen, die den Leser bei der Stange halten sollen, ich weiß. Aber so war es nun einmal.
Das Schwarz-Weiß-Foto, 8 mal 6 Zentimeter, mit gezackten Rändern, wie man sie aus den Familienalben der 1940er Jahre kennt, zeigt ein verfallendes Anwesen. Es könnte ein kleines Schloss oder ein Herrenhaus sein. Im Hof, um das Haupthaus und um die Nebengebäude, wuchert hohes Gras. In der Mitte des Hofes stehen blühende Obstbäume. Es ist Frühling. Vor seiner Pracht sticht das heruntergekommene Anwesen schmerzlich ab. Zwischen den Bäumen und vor den Häusern liegen Stein- und Schutthaufen. Das Bild wirkt, als sei das Anwesen nach einem Angriff oder Überfall verlassen und aufgegeben worden.
Ein verlassenes Haus ist nicht weniger ergreifend als ein verlassener Mensch.
Das Foto hatte Richard gemacht. In seiner korrekten Handschrift ist auf der Rückseite ein Name in zwei Wörtern vermerkt, mit Bleistift und kaum noch leserlich. Ich kenne das Foto seit dreißig Jahren, seit es mit Richards Nachlass zu mir kam. Erst später erfuhr ich von meiner Mutter, dass er mein Vater war. Viel mehr habe ich seither nicht erfahren. Viel mehr wusste offenbar auch meine Mutter nicht.
Sie hatte die wirkliche Person, der sie die idealisierte vorzog, immer in sicherer Entfernung gehalten – die sichere Entfernung, die die Ehe mit dem anderen und die beiden Kinder aus dieser Ehe schützen sollte. Spät erst habe ich das verstanden: Geheimnisse solcher Art bedürfen, wenn sie gewahrt bleiben wollen, einer Strategie, wie sie von Spionen oder Menschen angewendet werden, die sonst unter der Folter zu viel preisgeben würden. Der sicherste Weg ist deshalb, möglichst wenig zu wissen.
Dieser Strategie folgte meine Mutter. Zudem schätzte sie Geheimnisse wohl höher als Enthüllungen. Das Merkwürdigste ist, dass ich meinen Vater gut gekannt habe. Nur dass ich seine Tochter war, wusste ich nicht. Er aber hat es gewusst. Fast zwanzig Jahre lang verbrachte er bei uns täglich die Abendstunden. Wir waren seine Familie, in die er auch den Ehemann freundlich einschloss. Wie dieser seine eigene Rolle und die des Hausfreundes interpretierte, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Ich habe diese Frage zu meinen anderen ungelösten Rätseln gelegt.
Richard, den unsere Verwandten und Freunde als meinen Paten kannten, überwachte meine Erziehung, weckte meine Leseleidenschaft und lehrte mich das Zeichnen. So viel zur Schilderung der Zusammenhänge.
Wie gesagt, ist dieses Foto schon seit dreißig Jahren in meinem Besitz. Ich habe es in all diesen Jahren immer wieder angeschaut, jedes Mal mit der Ahnung, dass es irgendeine Bedeutung für mich hätte. Diese Empfindung aber war unklar und keinesfalls drängend. Und so legte ich das Bild immer wieder beiseite, wie etwas, das zwar nicht gleich, aber doch irgendwann erledigt werden wird.
Warum befand sich dieses einzige Foto in seinem Nachlass? Ohne eine Notiz dazu, ohne irgendeinen Hinweis, lediglich mit dem Ortsnamen auf der Rückseite?
Mit Richards Nachlass erhielt ich auch seinen Ring, den er immer am Ringfinger der linken Hand getragen hatte – ein ovaler, in Gold gefasster Lapislazuli mit winzigen Goldeinschlüssen –, seine Armbanduhr an einem goldenen Gliederarmband, seine Bilder und Zeichnungen sowie ein kleines Vermögen, das er zehn Jahre vor seinem Tod für mich angelegt hatte. Seine Bücher hatte er mir schon zuvor geschenkt. Kein Brief, kein Bekenntnis, keine Bitte um Verständnis.
Dass Richard mein Vater gewesen war, hatte mir meine Mutter erst Jahre nach seinem Tod eröffnet, in einem Café, an einem hellen Septembernachmittag, im Schutze einer Sonnenbrille, die sie zur eigenen Verhüllung bei dieser Enthüllung aufgesetzt hatte.
Ich hatte das Foto immer wieder beiseitegelegt und es liegen lassen wie einen Schatz, den zu heben es noch nicht an der Zeit ist. Ich glaube, dass es von solchen „Es ist noch nicht an der Zeit“ unzählige im Leben gibt. Man erkennt sie aber nicht und reiht sie in die Rubrik „Versäumnisse“ ein.
Meine bisherigen halbherzigen Versuche, die beiden stark verblassten Wörter auf der Bildrückseite zu entziffern, waren fehlgeschlagen. Neulich aber, als ich das Foto wieder anschaute, war ich plötzlich entschlossen, den Namen zu entziffern, und da erkannte ich unter einer starken Lupe die beiden Wörter: „ROUGEVEVERET ARLEUX.“
Das war wohl der Name des Hauses oder des Ortes. Wie eine Flötenmelodie vertonten die beiden laut gelesenen Wörter den Namen des Anwesens, welches die Natur wieder heimgeholt hatte. Vielleicht hieß ja auch nur das Haus so, und der Ortsname lautete ganz anders. Nein, gewöhnlich heißen doch die Orte nach den Schlössern, das ist auch bei uns nicht anders. Wahrscheinlich hieß das Schlösschen Rougeveveret und lag in oder bei dem Ort Arleux.
Wo mochte das sein? Ich könnte auf das französische Konsulat gehen und dort vielleicht ein Verzeichnis sämtlicher französischer Orte erhalten. Ja, und dann? Ich glaube, man sollte sich das nicht fragen, man sollte einfach handeln.
Ein deutscher Dichter, Theodor Fontane, schrieb einmal – und das war der einzig bedeutende Satz in der ganzen Novelle, in der er vorkam:
„Zwischen Hochmut und Demut steht ein Drittes,
dem das Leben gehört, und das ist der Mut!“
Seit ich das gelesen habe, versuche ich, mit Mut zu handeln, denn von Natur aus bin ich ein Zweifler und Zauderer. Ich würde also auf die Bank gehen, dann eine Tasche packen und verschwinden, ohne eine festgelegte Reiseroute.
Ich ließ das Foto um das Fünffache vergrößern, sodass ich alle Einzelheiten darauf erkennen, ja sogar die Grashalme unterscheiden konnte, und packte es ein. Auf dem Konsulat hatten sie kein Verzeichnis aller französischen Orte, aber man gab mir den Rat, unter dem Vorwand, an diesem Ort einen Urlaub zu planen, beim ADAC nachzufragen. Das erwies sich als hervorragende Idee.
„Der Ort Arleux liegt in der Picardie“, sagte mir der Berater beim ADAC, „nicht weit von Lille. Gar nicht mehr weit nach Belgien.“ Er zeigte mir die Gegend auf dem Bildschirm und druckte mir die Reiseroute aus.
Ich fuhr gemütlich hin, so wie man früher reiste, bedacht, vor Einbruch der Dämmerung noch eine ansprechende Herberge und ein anständiges Mahl zu finden. Der Gedanke, ohne einen Plan zu reisen, hat mir von jeher gefallen. Ungeheuer verlockend wäre es, eine Fahrkarte in die Hand gedrückt zu bekommen, auf der kein Zielort vermerkt ist, und mit dem Hinweis, erst an der Endstation auszusteigen, in den Zug geschoben zu werden.
Nichts zu erwarten bedeutet jedoch, umso mehr zu hoffen. Und so fiel mir natürlich hin und wieder ein, dass mehr als dreißig Jahre vergangen waren, seitdem mein Vater das Foto gemacht hatte. Das bedeutete, dass dieses Anwesen längst vom Erdboden verschwunden sein konnte oder zu einem nicht mehr wiederzuerkennenden Neubau umgewandelt wurde. Ein Glück, dass überhaupt der Ort noch als solcher zu bestehen schien und nicht längst von der nächsten Stadt verschlungen worden war.
Vielleicht hatte das Haus eine Rolle im Leben meines Vaters gespielt. Vielleicht war es aber nur ein Haus, dessen Spuren einstiger Schönheit ihn gerührt hatten. Aber dann hätte er mir das Foto nicht hinterlassen. Es mir mit dem Nachlass zu vermachen, bedeutete etwas. War es ein stummer Wink?
Am Abend des zweiten Tages kam ich in Lille an und tags darauf ging ich in Arleux auf die Mairie und erkundigte mich nach Rougeveveret.
Die Sekretärin des Bürgermeisters fragte mich lachend: „Was wollen Sie in Rougeveveret?“, so als gäbe es dort nur Schafe. Ich zeigte ihr das Foto. Sie schaute es unschlüssig an. „Hör mal“, rief sie durch die offene Tür ihrem Kollegen zu, „kennst du das Haus da?“
Der Kollege kam herein und beschaute das Foto. „Seine Schwester lebt nämlich in Rougeveveret“, erläuterte sie. „Vielleicht weiß er es.“
Er studierte das Bild von oben bis unten. „Das ist doch das Manoir“, sagte er schließlich. „So hat es wohl nach dem Krieg ausgesehen.“
„Wohnt da noch jemand?“, fragte ich.
„Doch doch“, sagte er, „der Sohn wohnt noch dort. Die alte Madame de Non ist voriges Jahr gestorben. Der Vater ist schon länger tot, und ein Bruder ist, glaube ich, irgendwo im Ausland. Sie werden es leicht finden.“ Er reichte mir das Foto zurück. „Es liegt nicht weit vom Dorfeingang, zwischen der Kirche und der Auberge, ein bisschen zurückversetzt.“
Ich stieg ins Auto. Es war ein elend heißer Tag. Mein alter Deux Chevaux holperte über die ausgetrockneten Schollen auf der Landstraße. Ich sehnte mich nach einem Blätterdach und kaltem Cidre. Die wenigen Bauernhäuser längs der Straße waren gegen die Sonne verhängt, die Höfe menschenleer. Die Hühner dösten leise gackernd in ihren Sandmulden, die Hunde vor ihren Hütten schlugen nicht an.
Da es niemanden zu fragen gab, fuhr ich weiter, bis ich schließlich über die Bäume den Kirchturm ragen sah. Die Straße führte an rechts und links in den Hang gegrabenen Kellern vorbei – wo wahrscheinlich der Cidre lagerte – mitten ins Dorfzentrum. Im Halbkreis um einen kleinen Teich, auf dem Enten schwammen – der Feuerlöschteich, wie ich dem Häuschen mit der aufgemalten Schrift „Pompiers“ entnahm – lagen die Kirche und das Gasthaus. Dahinter ein paar aus grauen Steinen gebaute Häuser mit hohen Kaminen, und unter Bäumen fast versteckt das Manoir. Ein Bild aus einer vergangenen Welt, dem ich mich gern als Figur hinzugefügt hätte.
Ich parkte das Auto im Schatten und näherte mich dem Gasthaus. Hinter der offenen Tür döste im Halbdunkel der Patron am Tisch.
„Was für eine Hitze, eh?“, sagte er gähnend und sich kratzend.
Seufzend bat ich um einen kalten Cidre und setzte mich.
„Ah, Deutschland“, stellte er mit einem wissenden Blick durchs Fenster auf mein Auto fest. Ton und Blick waren nicht freundlich. Er zog sich ohne ein weiteres Wort in sein Halbdunkel zurück.
An einer Unterhaltung schien er nicht interessiert. Es hatte wohl wenig Zweck, ihm Fragen nach dem Haus zu stellen. Ich würde einfach hingehen und nachsehen. Vielleicht ist es auch gar nicht das Haus auf dem Foto.
„Ist die Kirche offen?“, fragte ich schließlich, um etwas zu sagen.
„Die Kirche? Ja sicher, sie ist offen.“
„Dann werde ich sie mir ansehen“, schloss ich, trank aus und bezahlte. Ich durchquerte die Kirche und gelangte durch den Hinterausgang hinaus auf den Friedhof.
Schon oft hatte ich bemerkt, dass die Friedhöfe kleiner Gemeinden eine geradezu peinliche Ordnung und stets frischen, reichen Grabschmuck aufweisen. Das sind die posthumen Gaben an die Verstorbenen, bestimmt für die Augen der Lebenden – die Lebenden, die sich alle kennen, die alles voneinander wissen.
Die den Toten dargebrachte Zuwendung ist üppiger als die zu Lebzeiten. Sie soll die quälende Erinnerung lindern. Doch ist das kein Vorwurf an die Adresse der Lebenden. Es bleibt ihnen gar keine andere Möglichkeit: Erst im Vakuum, das der Tote hinterlässt, entsteht – zu spät – das klare Bild.
Auf den Grabplatten lagen Blumengebinde aus gebranntem, bunt glasiertem Ton, mit täuschend stoffähnlich gefalteten Schleifen, hervorquellend aus zierlichen, geschweiften Körbchen. Hier auf dem Friedhof war das Rokoko noch nicht zu Ende gegangen.
Das Manoir lag mir nun gegenüber, von einer hohen Mauer aus Bruchsteinen umzogen. Das Manoir. Wie der stolze Klang irreführt, während der Name ja nichts anderes bedeutet als „die Bleibe“, ebenso wie „mansion“ und „maison“. Und doch ist es zu Recht eine stolze Bezeichnung, denn „die Bleibe“ stellte die erste dauerhafte Wohnstatt dar nach den stets wechselnden Herbergen der großen und kleinen Herren des Mittelalters, die ihre Rechte und Pflichten reisend wahrnahmen.
Unvermittelt ergriff mich Aufregung: Und wenn dieses Manoir gar nicht das auf dem Bild war?
Als ich nähertrat, fand ich das Tor in der Mauer offen. Das war ein gutes Omen. Ich nahm das Foto aus der Tasche und verglich. Es war wirklich das Haus auf dem Bild. In dem von Gebäuden umsäumten, grasbewachsenen Hof, in dessen Mitte Obstbäume standen, lagerte kein Schutt mehr. Alle Dächer waren wiederhergestellt.
Ich stand dem Haupthaus gegenüber. Rechts schlossen niedrigere Nebenbauten an, daneben und dahinter erhoben sich versetzt weitere Gebäude mit tief herabgezogenen Dächern. Alle trugen die charakteristischen Kamine auf dem First. Links vom Haupthaus schloss sich ein Laubengang an, der in einen Garten führte.
Aus diesem Blickwinkel, von dieser Stelle aus, hatte mein Vater einst das Bild aufgenommen. Das Haupthaus zeigte ein klassisches, von Pilastern flankiertes Doppelportal. Es sah feierlich aus wie ein altes Familiengrab. Der Laubengang daneben ruhte auf Säulen. In einer Nische wand sich eine steinerne Nymphe ihren Kranz.
Ich war so versunken in dieses Bild, dass ich das Hundegebell nicht wahrnahm. Erst als es lauter wurde und näherkam, wurde ich aufmerksam. Es stammte jedenfalls von mehr als einem Hund. Vorsichtshalber trat ich vom Tor zurück.
Zwischen den Häusern schossen zwei rotbraune Setter mit fliegenden Ohren auf mich zu und verhielten sich wenige Schritte vor mir heftig bellend. Aber ihre langen, zottigen Ruten peitschten dazu stürmisch – es war klar, die Lust, eine Bekanntschaft zu schließen, überwog die Pflicht, den Störenfried zu vertreiben.
Ihnen folgte in großem Abstand und ohne Hast ein sonnengebräunter Mann mit Schirmmütze und aufgekrempelten Hemdsärmeln. Nach seiner Kleidung zu urteilen, hatte ich ihn bei der Arbeit gestört. Er blieb stehen und sah zu mir herüber.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte er freundlich und biss ab von etwas, das er in der Hand hielt.
Ich weiß nicht, warum ich zu lachen anfing, aber die Szene erheiterte mich ganz plötzlich. Besser gesagt, sie erfüllte mich mit einer rätselhaften Freude: das in sich versunkene Haus, der gelassene, höfliche Mann, die übereifrigen Hunde. Alles war wohltuend und vollkommen, wie auf Wunsch bestellt.
„Entschuldigen Sie bitte, wenn ich störe“, brachte ich heraus. „Ich habe nur Ihr schönes Haus bewundert, und jetzt muss ich über Ihre Hunde lachen.“
„Ja, ja“, erwiderte er langsam, auf mich zukommend, ohne das Kauen zu unterbrechen. Er hielt eine dunkelblaue Traube in der Hand. „Sie lassen die Fremden zwar herein, aber dann nicht mehr hinaus. Insofern tun sie schon ihre Schuldigkeit.“
Jetzt stand er vor mir und erblickte das Foto in meiner Hand. Er legte den Kopf schief und drehte ihn etwas, sodass er die Abbildung erkennen konnte. Das Kauen brach ab. Er starrte das Bild an.
„Das ist ja mein Haus!“, rief er und warf mir einen erstaunten Blick zu. „Woher haben Sie das Foto?“
Er streckte die Hand nach dem Bild aus.
Das Geschehen nahm einen selbständigen Verlauf. Es überging mich als handelnden Partner. Ich reichte dem Mann das Foto.
„Mein Vater … mein Vater hat es gemacht“, stotterte ich. „Vor langer Zeit. Ich weiß nicht … deshalb bin ich ja hergekommen.“
Der Mann ergriff das Bild, dabei fiel sein Blick auf meine Hand und auf den Ring, den ich trug. Er starrte mich, dann das Foto, dann wieder den Ring und aufs Neue mich an. Schließlich suchte sein Blick noch einmal den Ring. Auf seinen Zügen bildete sich in rascher Folge Überraschung, Verdacht und Verwirrung ab. Er war sprachlos und versuchte mühsam, sich zu sammeln.
„Das war nach dem Krieg“, sagte er endlich und hob den Kopf von dem Foto zu einem prüfenden Blick in mein Gesicht. „Sie sagen, Ihr Vater hat es gemacht. Wie war sein Name?“
Ich nannte den Namen meines Vaters. In seine Augen trat ein Ausdruck, den ich nicht deuten konnte. Es war eine Art Schrecken.
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