Sagt ein Masochist zu einem Sadisten: „Bitte folter mich.” Sagt der Sadist: „Nein”, und so weiter …

Auswahl

Ein Vorwort zu den Partituren Hermann Nitschs.
If a hydroelectric dam is put on the river, it is still the same river, yes? No. The river has been turned into a cog in a mechanized economy.
Die Nacht gebärt allerhand Schatten.
Haino has no wish to “be understood”, entirely aware that he is on a solitary mission to the ends of the sonic spectrum.

Romane

Erstes Kapitel der Heldenreise eines jungen Emetophilen, dessen regelmäßige Besuche bei einer bestimmten Prostituierten nicht unbeobachtet bleiben.
Auszug aus dem Roman: Nächtliche Tränen
War das überhaupt die alte Heimat? Gut möglich, dass sie irgendwo falsch abgebogen war.
Jede Rebellion ist eine Rebellion gegen unsere Väter. Auszug aus dem Roman Schizoid Man.

Kurzprosa

Die Nacht gebärt allerhand Schatten.
Eine Liebeserklärung.
Und wie das treffende Wort über die Gesamtlage („gefickt zu sein“) schon andeutet, ist das „Ja“ zum Leben nie wirklich verhandelbar und noch weniger einvernehmlich.
»Haben die überhaupt einen Grund? Für ihr Handeln? Haben die ein Ziel? Eine Ideologie? Wahrscheinlich nicht. Jahrhundertelang sind die am Dahinvegetieren, nur um jetzt wieder aktiv zu werden. Achtzig Millionen bewegen sich plötzlich wie eine Flut. Ist schon krass. Und ich darf dabei sein. Ich darf dabei sein, wenn die
Solar symbols can only be burned in, never carved on the body of Prometheus. A black sun will rise at the gates of Jerusalem at every funeral procession, reflecting not a single absent, tear-stained eye.

Essay

Über Nietzsches Einsamkeit.
»We live on a placid Island of ignorance, in the midst of black seas of Infinity.« Betrachtungen zu Junji Itos »Uzumaki«
Irgendwo ist man auch als Analytiker auch Mensch und selbst Betroffener, auch vom Tod als existenziellem Ereignis, dem existenziellen Ereignis schlechthin, das immer näher rückt.
Nicht das Gedächtnis hält die Toten fest, sondern die Praktiken der Lebenden – und wo diese Praktiken enden, beginnt die eigentliche Auflösung der Person in der Masse.
Das Opfer unter der »Gottersetzung« scheint nicht um eine Farce herumzukommen – wohl: Das Opfer unter Gott kam dies auch nie.

Poesie

Vorstellung der poetischen Arbeit dreier Künstler, die – obwohl die Lyrik niemals die Gattung war, der sie sich primär verschrieben hatten – Beeindruckendes in diesem Feld leisteten.
Beugt Magna Mater Dich sanft ins Joch Bleibt Krieg der Vater der Dinge doch.
Doch er stirbt nicht für mich – Denn ich habe ihn satt. Er stirbt nur für sich selbst Und für Heyms Gott der Stadt
Whilst, standing before the temple of Hephaestus, what was intimated in me, was a longing for the gods.
Ist alle Freiheit Formlosigkeit?

Drama

Hörst du das, Vater? Das ist der Klang der Veränderung, der Wind der Revolution, das Feuer der Reinigung!