In jenen Tagen, da der Winter seine Klaue nicht vom Lande ließ und der Schnee jene Gräber zudeckte, die bereits verschüttet waren, ging einer hinaus.

Auswahl

COSTAE SPURIAE
Warum Kunstakademien nicht existieren.
Und wie das treffende Wort über die Gesamtlage („gefickt zu sein“) schon andeutet, ist das „Ja“ zum Leben nie wirklich verhandelbar und noch weniger einvernehmlich.
Schon eure zahl ist frevel. Über den Gott, der keiner ist.

Politik

Beiträge zur politischen Kultur
Wenn sich die Fakten ändern, sollte man auch seine Meinung ändern. Warum FIUME die Lösung ist.
Filip Gašpar antwortet auf Fehlinger-Jahn und kritisiert dessen Text als Ausdruck westlicher Überheblichkeit gegenüber Serbien. Er wirft ihm vor, moralische Zuschreibungen an die Stelle politischer Analyse zu setzen und Serbien nicht als handelnden Staat, sondern als kulturell defizitäres Objekt zu behandeln.
Gespräch mit der künftigen Chefredakteurin des FIUME Magazins über Publizistik, Politik und Reinkultur
Der Verführer, der im Leben nur Augenblicke kannte, wird unten zum Bild trostloser Ewigkeiten. In Baudelaires Hades ist Don Juan nicht mehr der Spieler, sondern die Münze, die nicht mehr wechselt.
1996 forderte Peter Handke „Gerechtigkeit für Serbien“; 1999 ereilte Serbien die Gerechtigkeit: aus 10.000 Metern Höhe, nächtlich, hell-leuchtend, wohlverdient.

Feuilleton

Was wir lesen, was wir schauen
COSTAE SPURIAE
Eine Auswahl der Publikationen auf Substack, die sich Arroganz erlauben dürfen. Das Dreiste und Außergewöhnliche auf einer Plattform voller kompromissverseuchter Inhalte und Wattpad-Prosa.
Über ruinierte Geschlechterverhältnisse in Ildikó Enyedis Film Stumme Freundin.
Kindheit und Totalitarismus. Ein Kino- und Kindheitserlebnis mit Ruth Riesers Film Kinderzauber.
Schrecken und Grauen einer schönen neuen Welt.

Belletristik

Dichtung und Wahrheit
In jenen Tagen, da der Winter seine Klaue nicht vom Lande ließ und der Schnee jene Gräber zudeckte, die bereits verschüttet waren, ging einer hinaus.
Eine Liebeserklärung.
Vorstellung der poetischen Arbeit dreier Künstler, die – obwohl die Lyrik niemals die Gattung war, der sie sich primär verschrieben hatten – Beeindruckendes in diesem Feld leisteten.
Anmerkungen über einen deutschen Irrweg.
»Haben die überhaupt einen Grund? Für ihr Handeln? Haben die ein Ziel? Eine Ideologie? Wahrscheinlich nicht. Jahrhundertelang sind die am Dahinvegetieren, nur um jetzt wieder aktiv zu werden. Achtzig Millionen bewegen sich plötzlich wie eine Flut. Ist schon krass. Und ich darf dabei sein. Ich darf dabei sein, wenn die

Themen

Worüber gesprochen wird