Irgendwo ist man auch als Analytiker auch Mensch und selbst Betroffener, auch vom Tod als existenziellem Ereignis, dem existenziellen Ereignis schlechthin, das immer näher rückt.
Der Tod war immer ein zentrales Element seiner Musik. Der Geist Wagners wird immer über Venedig schweben, gerade die melancholischen Seiten seiner Musik passen zu dieser Stadt und vielleicht war dies auch ein Grund dafür, warum er sich zum Schluss in dieser Stadt aufhielt.
Manche Publikationen schmücken sich mit dem Begriff der Ästhetik wie mit einem modischen Accessoire, während sie im Kern noch immer der Sklavenmoral des „Guten“ anhängen. Wahre Ästhetik ist jedoch kein Schmuck – sie ist ein Exekutionskommando gegen die Mittelmäßigkeit.
Jörg Middendorf über Nietzsche, Moral und Selbstvervollkommnung. Wie der Mensch über sich hinauswachsen kann – ein Blick auf Individualität, Natur und die Entwicklung des Selbst.
„Was ich fürchte, ist nicht die schreckliche Gestalt hinter meinem Stuhle, sondern ihre Stimme … nicht die Worte, sondern der schauderhaft unartikulierte und unmenschliche Ton jener Gestalt.“