Der Tyrann von Potsdam

»Mitnichten. Wir, die Starken, sollen die Erde erben. Sieh nur! Sie hängen am Kreuz und wir haben sie aufgehängt. Das beweist grundlegend unsere Überlegenheit.«

Geschrei. Tumult. Eine Holztür zerbricht unter dem Ansturm eines Rammbocks. Schüsse hallen von weit her. Jemand fällt zu Boden. Irgendwo explodiert etwas. Ein lauter Knall. Erschütterungen lassen das Gebäude erzittern. Staub rieselt von der Decke. Parlamentarier jeglicher Partei schauen sich gegenseitig mit großen Augen an. Angsterfüllte Gesichter. Eine junge Frau mit blonden Haaren weint. Es ist ihr erster Tag. Sie studiert an der hiesigen Universität ihren Master, nebenbei jobbt sie als Assistentin eines liberalen Lokalpolitikers. Sie bekam den Posten nicht aufgrund ihrer wissenschaftlich-politischen Kenntnisse oder ihrer Organisationsfähigkeiten. Ein Mann schluchzt in der Ecke. Er ist fünfundfünfzig Jahre alt. Seit fünfzehn Jahren vertritt er seine linke Partei im Landesparlament. Vorbei ist die Zeit der einfachen Gehälter. Zwei Männer umarmen sich. Ein Christdemokrat betet. Er hat seit Jahren nicht mehr gebetet. Sein Christentum war immer nur eine Fassade. Eine Methode, um Rentnerstimmen zu fischen. Doch Gott hört ihn nicht. Gott hilft ihm nicht. Gott wendet sich ab. Gott hat genug. Es gibt kein Entrinnen. Heute bricht alles zusammen. Es ist der Tag der Abrechnung.

Vermummte Männer in schwarzen Uniformen betreten den Saal. Ein hochgewachsener Mann läuft in ihrer Mitte. Eine goldene Odin-Maske verdeckt sein Gesicht. Nur ein stahlblaues Auge schaut aus einem Loch hervor. Über seiner schwarzen Uniform hängt ein schwerer Staubmantel. Ein Säbel ruht auf der einen, ein Revolver auf der anderen Hüfte. Ein breitkrempiger Hut komplementiert das Erscheinungsbild. Die Truppe marschiert im Gleichschritt. Sie hat keine Eile. Alles verläuft nach Plan.

Jemand erhebt sich. Er will den Helden spielen. Sein ganzes Leben lang ist er bereits ein Feigling. Heute möchte er das ändern. Heute möchte er Mut beweisen. Er stürmt los. Bereit, den Anführer umzustürzen, ihm die goldene Maske vom Gesicht zu reißen. Er wird ihm den Schädel einschlagen. Er wird seine gesamte Wut hineinstecken. Eine uralte Erinnerung, tief in seinem genetischen Code verborgen, flutet sein Gehirn. Er steht auf einer grünen Wiese, der blaue, wolkenlose Himmel über ihm. Das Gras wiegt sich sanft im Wind. Vor ihm liegt ein irischer Mönch, sein Kopf blutet. Er selbst hält eine Axt, verziert mit Runen, in der Hand. Er schlägt zu und übermalt das grüne Gras mit rotem Blut. So schnell die Erinnerung gekommen ist, so schnell verschwindet sie wieder. Einmal in seinem jetzigen Leben wird er ein Barbar sein statt eines studierten Akademikers. Doch ein lauter Knall beendet seinen Traum. Mit einem Loch in der Brust stürzt er und stirbt einen mutigen, aber dennoch törichten, namenlosen Heldentod. Sein Opfer wird bestimmt nicht vergessen werden.

Der Führer der Truppe schreitet zum Podium des Landesparlaments. Er zieht seinen Säbel und schlägt mit dem Knauf einen Politiker nieder, um ihn zu verscheuchen. Er dreht sich zur verängstigten Menge um. In seinem Auge brennt der Hass. Er beginnt zu sprechen. Seine Stimme klingt blechern, aber er spricht mit der Standhaftigkeit und dem Selbstbewusstsein eines jungen Cäsars.

»Ihr, ihr letzten Menschen, schämt ihr euch denn nicht? Seht ihr denn nicht, wie ihr diesen heiligen Ort entehrt habt? Ihr versammelt euch in einem Schloss, zumindest sieht es von außen so aus, doch das ist nur Fassade, wie so vieles in diesem Land, schöne Fassade und nichts dahinter. Ihr habt dem Gebäude die Seele geraubt, wie ihr auch diesem Land die Seele geraubt habt. Parlamentarische Demokraten, die in einem Schloss hausen – dass ich nicht lache! Seht euch doch um! Weiße Wände, Stühle wie aus der Aula einer Provinzschule, billige Blocktische, ausgeblichener Linoleumboden, eine schreckliche Imitation von Holz – so etwas nennt ihr einen Herrschaftssitz? Das ist ein Bürogebäude! Es widert mich an. Ich bin froh, es niederzubrennen und durch etwas wirklich Imposantes zu ersetzen. Auf der Asche dieses Schundes wird das Zentrum meines neuen Reiches erwachsen.«

Einer der Kommunalpolitiker, ein Herr mittleren Alters, Angehöriger einer nationalkonservativen Partei, steht auf. Mit zittriger Stimme erhebt er Anklage.

»Wie könnt ihr es wagen! Ihr Faschisten! Das ist ein Angriff auf unsere Demokratie! Die Polizei wird dieses Gebäude umzingeln und euch den Garaus machen!«

»Das Einzige, von dem wir hier umzingelt sind, ist minderwertige Schwäche. Ihr erbärmlichen Kreaturen seid bereits tot, ihr wisst es nur noch nicht.«

Mit einem Schnippen gibt er einen Befehl. Es folgen Schüsse. Schreie. Die Luft stinkt nach Blut, Urin, Fäkalien und Schießpulver. Niemand bewegt sich mehr. Zufrieden blickt der Anführer auf sein Werk. Doch es liegt noch viel Arbeit vor ihm. Die Stadt muss gesäubert werden. Dann das Land. Schlussendlich der Rest von Ostdeutschland. Die Eroberung von Potsdam ist nur ein kleiner Schritt in seinem großen Plan zur Erneuerung des Ostens.

Seine Männer versammeln sich um ihn. Ihre Dolche ragen hoch empor. Steif wie Zinnsoldaten erwarten sie sehnsüchtig seine Worte. Ihr Blick ist eisern. Ihr Wille gestählt. Sie sind bereit, jeden Befehl auszuführen. Ihre Zahl ist Legion. Im Geheimen haben sie sich jahrzehntelang darauf vorbereitet. Sie hatten Rückschläge und Niederlagen zu erdulden. Sie litten unter Verrat und Bespitzelung. Doch nichts konnte und kann ihren Geist brechen. Nichts kann sie aufhalten. Weder der Leviathan namens Staat noch ihre äußeren Feinde noch die Verräter im Inneren. Sie alle werden unter ihren schweren Stiefeln zermalmt werden.

»Legionäre! Vor euch liegen große Aufgaben! Erinnert euch an die Worte unseres Vorvaters: Das Kranke muss getötet werden, das Schwache ausradiert, das Parasitäre ausgemerzt – mit Feuer und Schwert! Geht hinaus! Stürzt euch wie Adler, Krähen und Wölfe auf das Schlechte! Reißt es nieder! Diese Stadt, dieses falsche Rom, muss brennen, sie muss zerstört werden! Sie ist doch eh nur noch ein Schatten ihrer selbst – ein Sumpf aus Dekadenten, Kriminellen, Aussätzigen, Degenerierten, Versagern, Geistlosen, Feiglingen, Raffgierigen, Wucherern, Nichtsnutzen, Parasiten, Kulturlosen, Schwachen, Stumpfsinnigen. Ich sage euch: Lasst keinen von ihnen am Leben! Schlagt die Söhne von Hunden tot! Reißt ihnen das Herz heraus! Ausradieren! Ausmerzen! Auslöschen! Das sind die Worte der Stunde! Lasst euch nicht von falschen Ideen wie Mitgefühl leiten! Mitgefühl, diese grässliche Emotion, ist ein Affront gegen den lebendigen Willen der Macht! Keine Gnade! Wer Gnade zeigt, zeigt Schwäche! Denkt daran: Der Übermensch ist ein Barbar! Den Ariern gehört das Hyperborea von morgen! Ich will sie alle tot sehen! Die Spekulanten, die Anhänger der Buchreligionen, die linken und rechten Parteigänger, die Egalitären, die Asozialen, die Patrioten, die Völkischen, die Intellektuellen, die verweichlichten Liberalen, die verknöcherten Konservativen, die falschen Philosophen, die Pfaffen, die Ausländer, die Bürokraten, die Beamten. Schlagt ihnen die Schädel ein! Geht in ihre Häuser und brennt sie nieder! Lasst ihre Brut nicht am Leben! Nur wenn wir auch die Wurzel herausreißen, gewährleisten wir, dass dieses Unkraut nicht mehr wächst! Unser Ideal ist nicht die liberal-parlamentarische Demokratie mit ihren endlosen Reden und Diskussionen und ihrem Parteiengeklüngel und ihrer Vetternwirtschaft. Auch nicht der alles verschlingende totale Staat des Faschismus mit seiner nutzlosen Bürokratie, seinen endlosen Pflichten und Verboten, und auch nicht der byzantinische, plutokratische Unterdrückungsapparat des Nationalsozialismus. Auch nicht der kommunistische Planungsstaat – sondern der aristokratische Elitenstaat nach platonischem Vorbild mit einem Philosophenkönig an der Spitze! Ihr seid die erste Generation der neuen Elite, ihr seid die Saat unseres neuen Staatswesens. Mit dem Blut, das wir heute vergießen, werden wir den Baum unserer neuen Herrschaft tränken! Wir werden echte Freiheit bringen! Wir werden ein neues Morgen bringen! Legionäre! Nur wir können das schaffen, nur wir sind dazu berufen, denn nur wir sind jenseits von Gut und Böse! Legionäre! Ihr seid die Verkörperung des Willens der Macht! Ihr seid die Nachfahren Platons! Ihr seid die Kinder Apollons und Dionysos’! Liebt das Schicksal, und das Schicksal wird euch lieben!«

Der Führer hebt drohend seinen Finger. »Enttäuscht mich nicht!«

Und so ziehen die Legionäre hinaus. Und wie Gottes Todesengel in Ägypten gehen sie von Haus zu Haus, von Straße zu Straße. Sie massakrieren jeden, der vergeblich Widerstand leistet. Auch jeden, der keinen Widerstand leistet. Ihre Ohren sind taub für das Betteln um Gnade. Die Schreie ihrer Opfer hallen wie ein dämonischer Chor durch die Stadt. Blut fließt die Gassen hinunter. Supermärkte, Hotels, Asylantenheime, Parteizentralen, Polizeistationen, Regierungsgebäude, Obdachlosenunterkünfte, Schulen werden in Brand gesteckt.

Die Legionäre marschieren in die Bibliotheken. Schmeißen die Bücher hinaus auf die Straße. Werfen sie hinein in Scheiterhaufen. Sie marschieren in die Museen. Reißen die Gemälde von den Wänden und die Kunstwerke von ihren Sockeln. Mit Hämmern zerschmettern sie das Alte, das Erloschene, das Dekadente. Kein Stein darf auf dem anderen bleiben. Die alte Welt muss sterben, damit die neue geboren werden kann.

Auf dem Dach der Nikolaikirche spielen Legionäre den Trauermarsch aus Wagners Götterdämmerung. Unter ihnen brennen die Kirchen. Die Priester des Christentums werden geköpft. Lange genug hatte der Gekreuzigte seinen Schatten auf diese Welt geworfen. Einige wenige Christen, die es in diesem Land noch gibt, rufen Gott um Hilfe. Beten für ihre Rettung. Sie haben ihr ganzes Leben nicht geglaubt, doch im Angesicht des Todes fangen sie an zu glauben. Doch es hilft nichts. Schwert, Dolch, Axt und Gewehr beenden die Farce. Die Flammen verschlingen die Bibeln und Rosenkränze.

Asoziale werden aus ihren Wohnungen gezerrt. Die Legionäre nageln sie ans Kreuz. Beim Anblick der Kreuze fühlen sie sich wie Cäsaren nach einem erfolgreichen Feldzug. »In unserer neuen Ordnung wird es keinen Platz für solchen Abschaum geben«, sagt einer voll Stolz in der Brust. Er lächelt den Opfern zu. Die Gekreuzigten schreien vor Schmerzen. Sie wimmern und weinen. »Wenn diese Stadt gesäubert ist, werden wir die Faulen und Arbeitsscheuen, die Kiffer und Drogenabhängigen, die Nichtsnutze und Schmarotzer im restlichen Land versklaven. Sollen sie sich doch zu Tode schuften. Sollen sie uns doch Monumente bauen. Sollen sie doch die niedere Arbeit verrichten. Sollen sie in den Feldern schuften. Sollen sie Kanäle und Straßen bauen. Sollen sie arbeiten, bis sie umfallen. Ihr Schmerz, ihr Leiden ist der Brennstoff für unser neues Reich. Auf ihren Rücken bauen wir unseren Wohlstand.«

»Vergessen wir nicht die Ausländer!«, fügt ein Legionär hinzu, der gerade einem Mann die Kehle durchschneidet.

»Ja, unser Heer wird von Land zu Land ziehen; nach Norden, Süden, Osten und Westen. Wir werden einen großen Besen nehmen und jeden Außereuropäer zusammenkehren. Sie werden die unterste Schicht sein, die niedrigste Kaste. Zusammen mit dem minderwertigen Abschaum bilden sie unsere Sklavenarmee. Kein großes Reich in der gesamten menschlichen Geschichte ist jemals ohne Sklaven ausgekommen – und wir wollen noch so viel größer und mächtiger werden. Größer als Rom, größer als Byzanz, größer als die Sowjetunion, größer als das British Empire. Es wird das erste planetarische Weltreich sein!«

»Der Übermensch wird über den letzten Menschen herrschen. So wie es sein soll. Der Stärkere triumphiert und der Schwächere stirbt. So soll es sein, so hat die Natur es vorgesehen. Wir erfüllen doch nur, was die Ordnung uns vorgegeben hat.«

»Diejenigen, die sich dieser Ordnung widersetzen, sind diejenigen, die falschliegen, die schlecht sind. O, wie sie mich anwidern. Sie behaupten, alle Menschen seien gleich, doch seht sie euch doch an! Sind wir etwa mit diesem Ungeziefer auf derselben Stufe?«

»Mitnichten. Wir, die Starken, sollen die Erde erben. Sieh nur! Sie hängen am Kreuz und wir haben sie aufgehängt. Das beweist grundlegend unsere Überlegenheit.«

»Wohl wahr! Wenn sie selbst stark wären, könnten sie sich doch selbst helfen. Hätten sie die nötige Stärke, so könnten sie vom Kreuz herabsteigen. Sie könnten ihr eigenes Schicksal bestimmen. Aber sie tun es nicht.« Der Legionär nagelt einen weiteren Asozialen ans Kreuz. Jedes Mal, wenn sein Hammer den Nagel trifft, wimmert das Opfer. So entsteht ein eigenwilliger Gesang.

»Der Wolf frisst das Schaf. So ist es, so war es schon immer, so wird es auch immer bleiben. Wir werden diese natürliche Ordnung in Stein meißeln. Dann wird sich auch jeder daran erinnern. Niemand wird es mehr vergessen.«

»Wir bauen ein großes Denkmal aus den Leichen der Schwachen.«

»Eine Schädelpyramide.«

»Eine gewaltige Skulptur aus Gliedmaßen.«

»Ein Gemälde aus menschlicher Haut – so groß wie eine gesamte Stadt.«

»Wir errichten aus den Knochen einen Turm, so hoch, dass er den Himmel berührt.«

»Diesmal wird uns kein Gott aufhalten.«

»Der ist tot, und er wird auch tot bleiben. Dafür haben wir gesorgt.«

»Wir sind unsterblich.«

»Wir sind die Könige aller Könige.«

»Blut und Asche sind fruchtbar.«

»Sie bilden einen guten Dünger für unser Imperium.«

Tagelang dauern die Massaker an. Weite Teile der Stadt sind nur noch Asche und Ruinen. Wer versucht zu fliehen, wird erschossen. Jedoch regt sich bald schon Widerstand. Eine Welle des Entsetzens spült über das Land. Als der Kanzler von den Taten der Legion hört, übergibt er sich vor laufender Kamera. Die Armee wird mobilisiert. Das Kriegsrecht wird ausgerufen. Der Einmarsch beginnt sofort. Panzer umzingeln die Stadt. Die Legionäre rüsten sich zum Kampf. Es kommt zum blutigen Abschlachten. Die Legionäre kämpfen und fallen. Sterben, wo sie stehen. Wer sich zurückzieht, wird erschossen. Ein Legionär entfernt sich von der zusammenbrechenden Front. Sein Kommandant dreht sich um. Ein lauter Knall, lauter als die Gewehre der einfallenden Armee. Der Legionär flieht nicht mehr.

Jets donnern über die umkämpfte Stadt. Bomben fallen vom Himmel. Die wenigen Gebäude, die noch aufrecht stehen, fallen in sich zusammen. Eine Feuersbrunst verschlingt die Legion. Der Teer der Straßen schmilzt unter der Hitze. Menschen versinken darin wie in Treibsand.

Einsam sitzt der Führer auf seinem Thron. Er beobachtet die Zerstörung der Stadt. Sein Auge verfolgt die tanzenden Flammen. Ein halbleeres Glas Rotwein hält er in seiner rechten Hand.

»Ich hätte es mir nicht anders gewünscht. Das ist mein Schicksal. Ich bejahe den Untergang.«

Er zögert. Seine Hand zittert.

»Und doch …«

Die goldene Maske fällt hinunter. Hervor kommt ein unscheinbares Gesicht. Ein Gesicht aus der herkömmlichen Masse. Ein Gesicht wie aus einem Traum. Einmal gesehen, sofort wieder vergessen.

Er schließt die Augen. Das Glas fällt hinunter. Eine Stimme neben ihm flüstert:

»Dein Geist ist krank,
verdorben durch Dämonen,
bösartige Käfer zehren an deinem Gehirn,
der Bazillus des Wahns befällt dich,
und du weißt,
dass dein Ende naht.«

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