Rosenhymne

Blut und Blüte! Glut und Güte!

Blut und Blüte!

Glut und Güte!


Groß erstreckt sich mir das Reich,

es muss die welken Blätter stutzen,

wer um der Rosen Schönheit weiß,

er muss die schwachen Äste schneiden,

liebend für der Blüten Kleid,

die Kraft in sie alleine fließe,

weit erstreckt sich mir ihr Reich


Dorn und Fleische!

Sporn und Leibe!


Tief in mir des Geistes Kraft,

nur der, der zur Stärke fähig,

spürt ihn fließend, Götter Saft,

es muss das Leidige sich wenden,

schmelzen müssen Ketten weich,

der Wille unsrer Reih’n nie enden,

dieses ist nun jenes Reich


Leid und Liebe!

Geist und Kriege!


Jugend Süße, schmeckt euch bitter,

diese Zungen nicht gemacht,

für was uns folgt, für Stahlgewitter,

Mancher nur, teilt unsre Kraft,

Dem der spürt, dass sie sich beugen

wenn sie wächst, der Knospen Macht,

und uns das Herze bricht vor Freuden


Schrift und Beil!

Gift und Heil!


Keine Milch, um zu betäuben,

was sich regt seit langer Zeit,

Geröll, sich nun vom Berge scheidend,

auf das Dorf sich herrlich schmeißt,

Trümmer, Lärm und tiefer Schmerz,

all das, es kommt mit uns verbunden,

im Marsches Takt, schlägt uns das Herz,


Blüten wachsen aus den Wunden.


Blüten wachsen, Dornenhecken, Sieg, der Gral, die Niederlage,

Alles uns zu Kopfe steigend, aus den Adern fließet gerade,


das, was uns das Leben ist, der Tod, der Wunsch nach großem Kampf,

Hört ihr nicht die Knochen schlagen, Leben heißt: der Toten Tanz.


So tanzt, ihr Brüder, hört? So tanzt!

Weitere Beiträge

Madeleine Poigniac erklärt, warum „Grüne Süßmäuse“ – von Emilia Fester bis Jette Nietzard – zur Projektionsfläche rechter Begierde wurden.
Es ist Freitag, und jeder gesunde Teenager wäre schon dabei, sich ordentlich anzusaufen. Aber Bobbi-Boy ist ein dreckiger kleiner Keyboard Warrior, der nicht mit Frauen reden kann – zumindest nicht so gut wie mit mutmaßlichen V-Männern auf Telegram.
[Chatgruppe wurde erstellt von Admin @Revolt_Aktion am XX.XX.2025. Name der Chatgruppe: »Rechte Revolte gegen die falsche Welt«. Chatgruppenbeschreibung: »Forum zur intellektuellen Diskussion und Vernetzung innerhalb der rechten Sphäre.« Bisherige Mitgliederanzahl: 15. Es gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen.]
Über die Unfähigkeit zu denken, die Unmöglichkeit zu reformieren und die Notwendigkeit zu herrschen.
Rudel, Höhlen, Symbiosen brauchen keine Menschensprache. Zur Vereinigung genügen Laute der Empörung, Drohung und Verzückung. Die Kommunikation der Weltverbesserung ist zugleich virtuell und atavistisch, dem progressiven Selbstbild entspricht ein regressiver Sprachusus, der die genuin humane Darstellungsfunktion nicht braucht.
Der Galgen stand zwischen ihnen und baumelte leicht im Abendwind. Timon zeigte mit dem Finger zur Seite auf eine nahegelegene Erhöhung. Dort standen ein Dutzend Galgen säuberlich in Reih und Glied. Die Schlingen schauten nonchalant und geduldig über die Stadt.
Manche Publikationen schmücken sich mit dem Begriff der Ästhetik wie mit einem modischen Accessoire, während sie im Kern noch immer der Sklavenmoral des „Guten“ anhängen. Wahre Ästhetik ist jedoch kein Schmuck – sie ist ein Exekutionskommando gegen die Mittelmäßigkeit.
LOOKSMAXXING UND DER KÖRPER ALS SKULPTUR.

Beiträge anderer Kategorien

Kindheit und Totalitarismus. Ein Kino- und Kindheitserlebnis mit Ruth Riesers Film Kinderzauber.
Schrecken und Grauen einer schönen neuen Welt.
Wien zeigt sich von seiner glanzvollsten Seite: Die Ballsaison 2026 startet mit Walzern, Tradition und einem Hauch frechem Charme. Von Sankt Sava bis Philharmoniker – die Fiume-Redaktion gibt Einblicke, Tipps und kleine Insider-Trivias zu den glamourösesten Bällen der Stadt.“
Sotheby's: Europäische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
Als ich den Roman wieder las.
Yotam Givoli schildert eine Familiengeschichte von Exil und Rückkehr verbunden durch die Musik
В тексте для Fiume Таисия Альбани пишет о кризисе доверия в опере, которая, стремясь к безопасности и контролю, утрачивает свою сущность — пространство неразрешимого напряжения.
Filip Gašpar antwortet auf Fehlinger-Jahn und kritisiert dessen Text als Ausdruck westlicher Überheblichkeit gegenüber Serbien. Er wirft ihm vor, moralische Zuschreibungen an die Stelle politischer Analyse zu setzen und Serbien nicht als handelnden Staat, sondern als kulturell defizitäres Objekt zu behandeln.